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26.04.2022

"Fünfliber" kostet 20'000 Franken

Dieser silbrige «Fünfliber» wird womöglich rund 20‘000 Franken kosten, weil sich an der Auktion vom 6. Mai viele Sammelnde ein Bietergefecht liefern dürften. Bild: Rapp Auktionshaus, Wil SG.
Eine bevorstehende globale Luxusauktion des Rapp Auktionshauses, Wil, widerspiegelt die aktuelle wirtschaftliche und weltpolitische Lage, welche die internationale Nachfrage im Internet beflügelt: Unter den Hammer kommen vom 2. bis 7. Mai 2022 funkelnde Diamanten, Designer-Schmuckstücke, Luxusuhren und trendige Vintage-Handtaschen, seltene Briefmarken und Münzen – darunter ein Schweizer "Fünfliber", der rund 20‘000 Franken wert sein dürfte.

Für mehrere Millionen Franken werden vom 2. bis 7. Mai 2022 beim Auktionshaus Rapp in Wil (SG, Schweiz) edle Sachwerte und Raritäten versteigert. Die Auktionswoche findet in einem sich rasch verändernden Umfeld statt. Geschäftsführerin Marianne Rapp Ohmann: «Immer mehr jüngere Menschen auf der ganzen Welt sind im Internet auf der Suche nach Seltenem, Speziellem und Kostbarem. Wir mussten deshalb unsere personellen Ressourcen für die Internet-Bietenden kurzfristig nochmals weiter ausbauen und erhalten täglich weit über 200 Registrationen aus aller Welt.» Politische Krisen, Pandemienachwirkungen und die Angst vor einer Inflationsspirale lassen beispielsweise den Goldpreis und die Nachfrage nach anderen Investitionsmöglichkeiten in die Höhe klettern. Dies merkt das Auktionshaus Rapp in zweierlei Hinsicht: Historische Goldmünzen sind nebst Anlagemünzen aussergewöhnlich stark nachgefragt. Sie sind nicht nur wegen ihres Edelmetalls, sondern auch aufgrund ihres emotionalen Sammelwertes gesuchter denn je.

Schwerer und grösser: «Fünfliber» für 20'000 Franken

Ein hoher Zuschlag wird auch für den silbrigen und «schweren» Schweizer «Fünfliber» aus dem Jahr 1928 erwartet. Er gilt laut Rapp Ohmann als einer der «numismatischen» Höhepunkte und dürfte aufgrund seines Sammelwertes für rund 20'000 Franken unter den Hammer kommen. Der Sammelwert sei deshalb so hoch, weil von den knapp 24'000 Exemplaren fast alle wieder eingeschmolzen wurden und die Fünfliber der folgenden Serie weniger gross und leichter waren.

«Das Wunder von Bern» unter dem Hammer

Besonders gespannt ist Rapp Ohmann auf das Resultat eines der ersten Basler Taube Briefe, der gegen 30‘000 Franken erzielen dürfte oder ein Schmuckset mit über 1200 Edelsteinen und Diamanten, das vermutlich ursprünglich für Kaiserin Soraya von Persien hergestellt wurde. Spannungsgeladen dürfte auch der Bieterkampf um die Luxusuhr Nautilus mit der Referenz 3712 von Patek Philippe werden, die statt vier nur drei rote Punkte zur Anzeige der Gangreserve hat und deshalb so gefragt ist.

Die Siegermedaillen in Gold und Silber aus dem Endspiel der Fussballweltmeisterschaft 1954, die ebenso unter den Hammer kommen, sind historische Highlights: Sie stammen aus dem Match, dessen Verlauf als das «Wunder von Bern» in die Geschichte eingegangen ist, und stammen höchstwahrscheinlich aus dem Nachlass eines ehemaligen Fifa-Generalsekretärs.

Warteliste für gehypte Uhren und Designertaschen

Gehypte Uhren, exklusive Schmuckstücke oder Designertaschen gefragter Labels, die junge Menschen heute als «in» betrachten, sind zudem an den Luxusmeilen auf der ganzen Welt kaum noch verfügbar. Es gibt teils lange Wartelisten, damit solche Stücke ergattert werden können. Dem Auktionsmarkt in den am schnellsten wachsenden Luxussegmenten komme entgegen, dass junge Menschen bewusst ihren ureigenen Stil pflegen, sagt Rapp-Ohmann: «Das Greifbare und Handwerkliche wird neu entdeckt.» Dabei fänden es gerade jüngere Menschen plötzlich wieder cool, Pre-Owned-Uhren oder Handtaschen und Edelschmuck mit Vorgeschichte zu tragen. Damit gehe der Wunsch nach einem nachhaltigen Lebensstil einher. «Deshalb fasziniert mich dieser Markt so sehr. Ich bin auf die Auktion sehr gespannt und freue mich, dieser neuen Sammelgeneration einiges bieten zu können. Es zeichnet sich jetzt schon eine neue Bieter-Rekordbeteiligung ab, denn viele Menschen suchen Sicherheit in Sachwerten und Luxusobjekten.»

Detailprogramm:
Auktion vom 2. bis 7. Mai 2022

Vom 2. bis 7. Mai 2022 finden im Auktionshaus Rapp in Wil (SG, Schweiz) Versteigerungen für Schmuck, Uhren, Handtaschen, Münzen und Briefmarken statt. Angeboten werden Raritäten für viele Millionen Schweizer Franken. Die Nachfrage übersteigt das Angebot im Moment bei Weitem.

Montag, 2. Mai, 13.30 Uhr bis Abend:
Briefmarken

Dienstag, 3. Mai, 10.30 bis Mittag, 13.30 bis später Abend:
Briefmarken

Mittwoch, 4. Mai, 10.30 bis Mittag und 13.30 bis späterer Nachmittag:
Briefmarken

Mittwoch, 4. Mai, 17.15 bis später Abend:
Armband- und Taschenuhren

Donnerstag, 5. Mai, 13.30 bis später Abend:
Schmuck

Freitag, 6. Mai, 13.30 bis später Abend:
Münzen, Medaillen, Banknoten und Orden

Samstag, 7. Mai, 12.00 bis 12.45:
kleine Porzellansammlung (nur Online-Auktion)

Samstag, 7. Mai, 13.00 bis später Abend:
Schmuck, Uhren, Luxushandtaschen (nur Online-Auktion)

Auktionen vor Ort, am Telefon und via Internet. Bild: Rapp Auktionshaus, Wil SG.

Über das Auktionshaus Rapp

Das Auktionshaus Rapp in Wil (SG) zählt zu den bedeutendsten Briefmarken- und Münzenauktionshäusern der Welt und hat sich in den stark wachsenden Luxusauktionsmärkten für Schmuck, Uhren und Handtaschen etabliert. In der über 50-jährigen Geschäftstätigkeit wurden Raritäten und Pretiosen für weit mehr als eine halbe Milliarde Schweizer Franken versteigert.

rapp-auktionen.com

Auktionshaus Rapp / RS