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Kultur
16.11.2020
17.11.2020 18:53 Uhr

Schon wieder wurde in Oberbüren randaliert

Randale auf dem Biberlehrpfad zwischen Oberbüren und Niederbüren! Nicht zum ersten Mal wurde der beliebte Biberpfad entlang des Uferwegs der Thur verwüstet.

Es wurde ausgerissen, umgestossen, demoliert, abgeschraubt und zerschlagen. Opfer waren unter anderem diverse Infotafeln, ein Sichtrohr und eine geschnitzte Biberfigur.

Nicht nur finanzieller Schaden

Der Schaden beläuft sich dieses Mal auf mindestens 3’000 Franken. Dies ist nicht nur aus finanzieller Sicht bedauernswert. Es ist auch sehr schade für die zahlreichen Familien, Schulklassen und andere Interessierte, die den Biberpfad zwischen Oberbüren und Niederbüren jährlich besuchen. Schon über 10 Jahre hat jedermann und jedefrau die Möglichkeit, entlang des rund vier Kilometer langen Uferwegs allerlei über das pelzige Säugetier zu lernen. Bisher durfte sich der Lehrpfad im Reich des Bibers an rund 10’000 Besucherinnen und Besuchern erfreuen.

Da sich solche Fälle in Oberbüren und auf dem Biberpfad in den letzten Monaten gehäuft haben, möchte der WWF St. Gallen, Initiator und Mitfinanzierer des Lehrpfades, nun ein Zeichen gegen diesen respektlosen Trend setzen.

Anzeige erstattet

Am 12. November 2020 wurde Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Die Polizei ermittelt. Es bleibt zu hoffen, dass die TäterInnen künftige Sachbeschädigungen unterlassen. Schliesslich ist mit der Erstellung des begehrten Lehrpfades viel Leidenschaft, Zeit und Freiwilligenarbeit verbunden.

WWF