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22.11.2020

Ostsee-Fähre vor Finnland gestrandet und in Hafen gebracht

Das Fährschiff «Viking Grace» wyra mit 429 Menschen an Bord vor der finnischen Inselgruppe Åland auf Grund gelaufen. Foto: Niclas Nordlund/Lehtikuva/AP/dpa
Finnland – Ein vor der finnischen Inselgruppe Åland gestrandetes Schiff mit 429 Menschen an Bord ist am Sonntag ins Fährterminal gezogen worden. Schlepper-Schiffe brachten die "Viking Grace" zum nahe gelegenen Kai, wie die finnische Küstenwache mitteilte.

Die 331 Passagiere und 98 Besatzungsmitglieder hatten die Nacht an Bord verbracht, nachdem die Fähre am Vortag bei der Stadt Mariehamn in der Nähe des Hafens auf Grund gelaufen war. Verletzte gab es laut Reederei Viking Line nicht.

Die Insassen der Ostsee-Fähre wurden im Terminal registriert, sie sollte mit Schiffen nach Finnland oder Schweden gebracht werden. Die "Viking Grace" war auf dem Weg von der schwedischen Hauptstadt Stockholm ins südfinnische Turku unterwegs, als es zu dem Unfall kam.

Es sehe danach aus, dass ein starker Windstoss die Fähre in Richtung Küste getrieben habe, wo sie auf Grund gelaufen war, sagte Jan Hanses von der Reederei dem Rundfunksender Yle. Genauere Angaben zur Unfallursache gab es zunächst nicht. Taucher untersuchten den Boden des Schiffes und stellten zunächst weder Schäden noch Lecks fest.

Die "Viking Grace" wurde 2012 gebaut und kann bis zu 2800 Passagiere transportieren. Das Schiff werde den Angaben zufolge in den nächsten Tagen zur Inspektion in die Reparaturwerft Turku gebracht. Bereits im September war ein Schiff der Reederei vor der Inselgruppe auf Grund gelaufen. Damals waren rund 280 Menschen an Bord, auch hier wurde niemand verletzt.

Keystone-SDA