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Stadt Gossau
27.03.2019
24.01.2020 22:14 Uhr

RAIFFEISENBANKEN GOSSAU-NIEDERWIL UND ANDWIL-ARNEGG: WEG FREI FÜR FUSION

Die Genossenschafter der Raiffeisenbank Gossau-Niederwil stimmten an ihrer Generalversammlung vom 21. März 2019 dem Fusionsvertrag mit überwältigendem Mehr zu. Nachdem vor Wochenfrist schon die Genossenschafter der Raiffeisenbank Andwil-Arnegg dem Fusionsvorhaben deutlich zugestimmt hatten, ist der geplante Zusammenschluss der beiden Nachbarsbanken nun zustande gekommen. Jacqueline Hungerbühler aus Arnegg und Patrik Forster aus Andwil wurden anstelle von Claudia Broger-Künzle und Albert Lehmann neu in den Verwaltungsrat gewählt.

Mit Spannung wurde auf die Generalversammlung der Raiffeisenbank Gossau-Niederwil geblickt. Vor Wochenfrist stimmten nämlich die Genossenschafter der Raiffeisenbank Andwil-Arnegg mit einem unerwartet hohen Quorum von 90% dem beantragten Fusionsvertrag zu. So lag es am vergangenen Donnerstag an den Gossauer und Niederwiler Genossenschaftern dem geplanten Zusammenschluss den Weg frei zu machen. Die Generalversammlung unterstützte die Anträge des Verwaltungsrates diskussionslos mit einem überwältigenden Mehr von fast 99%.

Die neue Bank wird in Zukunft Raiffeisenbank Gossau-Andwil-Niederwil heissen und grenzt damit den Geschäftskreis geographisch klar ab.

Wie vor zwanzig Jahren fasste die Generalversammlung wieder einen zukunftsweisenden Beschluss. Damals schlossen sich die Raiffeisenbanken Gossau und Niederwil zusammen. Im Gegensatz zum letzten Mal wurde der Fusionsantrag auf Anhieb angenommen.

Mit der Fusion entsteht eine Bank mit einer Bilanzsumme von nahezu einer Milliarde Franken, 9‘300 Mitgliedern und 34 Mitarbeitenden.

Als Nächstes steht nun die technische Zusammenführung im Zentrum, damit ab Sommer die beiden Banken auf derselben Plattform arbeiten können. Daneben gilt es die Abläufe und Prozesse zu harmonisieren, um einen reibungslosen Ablauf sicherstellen zu können, und die Mitarbeitenden in der neuen Organisation zu integrieren. Im Zuge der Fusionsverhandlungen einigten sich die Parteien auf ein sechsköpfiges Aufsichtsgremium wie bisher. Um das Ziel einer paritätischen Zusammensetzung des Verwaltungsrates mit Vertretern aus Niederwil, Arnegg, Andwil und Gossau zu erreichen, erklärten Claudia Broger- Künzle als Vize-Präsidentin und Albert Lehmann als Mitglied des Kreditausschusses ihren Rücktritt. Sie waren während 13 bzw. 7 Jahren im Verwaltungsrat aktiv und beaufsichtigten die Bankleitung und steuerten die Strategie der Bank. An ihrer Stelle wurden Jacqueline Hungerbühler und Patrik Forster einstimmig gewählt. Sie waren vorher während fünf Jahren im Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Andwil-Arnegg.

Daneben wurden die Genossenschafter über ein sehr erfreulich ausgefallenes Geschäftsjahr 2018 orientiert, welches fast an das herausragende Vorjahr anknüpfen konnte. Der Vorsitzende der Bankleitung Roger Wichser freute sich über die Entwicklung im Wertschriftengeschäft und die 

weitere Stärkung der eigenen Mittel. Der Quervergleich der Gesamtkapitalquote mit Mitbewerbern zeigte deutlich, wie solide die Raiffeisenbank Gossau-Niederwil kapitalisiert ist und den Bankkunden überdurchschnittliche Sicherheit bietet.