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14.01.2021

Graubünden setzt auf Massentests

Die Bündner Regierung hat im Kampf gegen die Corona-Pandemie eine neue Impf- und Teststrategie beschlossen.
Coronavirus - Schweiz – Der Kanton Graubünden setzt im Kampf gegen die Corona-Pandemie neu auf Massentests. Die von der Regierung beschlossene grosse Impf- und Teststrategie hat Kosten von 25 Millionen Franken zur Folge.

Die kantonale Impf- und Teststrategie beruht auf freiwilliger Basis und umfasst neun regionale Impf- und Testzentren. Dazu kommen grossflächige, regelmässige Betriebs- und Schultests, wie die Bündner Regierung am Donnerstag in Chur bekanntgab. In Bezug auf die Coronatests nehme der Kanton eine Pionierrolle ein, hiess es.

Die durchgeführten Pilotprojekte im Engadin und in drei Südtälern zeigten laut Regierungsangaben auf, dass wiederholtes Testen ein geeignetes Mittel ist, um Übertragungsketten des Coronavirus frühzeitig zu unterbrechen. In allen Regionen, in denen Flächentests durchgeführt worden seien, sei die Zahl der Neuansteckungen für mindestens fünf Tage rückläufig gewesen.

Die Test- und Impfstrategie soll auch dazu beitragen, die Wintersaison fortzusetzen. Es brauche eine Alternative zu den Beschränkungen, betonte der Bündner Volkswirtschaftsdirektor Marcus Caduff. Die Kosten von 25 Millionen Franken wurden für den Zeitraum von Januar bis August berechnet.

Keystone-SDA