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Kanton SG
12.04.2021
12.04.2021 09:58 Uhr

St.Galler Jungfreisinnige fordern Testoffensive

Bild: zVg
Die Jungfreisinnigen St.Gallen (JFSG) fordern das Gesundheitsdepartement unter Bruno Damann auf, eine Testoffensive an den kantonalen St.Galler Schulen zu starten.

«Viele  Schüler der kantonalen Schulen sehen sich mit unzähligen Absagen von Veranstaltungen und ausserschulischen Aktivitäten konfrontiert. Was diese Perspektivlosigkeit auslösen kann wurde an den vergangenen Wochenenden in der Stadt St.Gallen sichtbar», schreiben die Junfreisinnigen St.Gallen in einem Communiqué und fordern eine Testoffensive vom Kanton. 

Perspektive geben statt Vertrösten

Die kantonalen Gymnasien seien bereit sich bei Massentests an den Schulen zu beteiligen. Oliver Wick, Vizepräsident der JFSG und Schüler der Kantonsschule am Burggraben meint: «Mit Massentests und Pooling können wir günstig asymptomatische Fälle an den Schulen auffinden und mithilfe des Contact Tracing weitere Fälle vermeiden. Dies wiederum erlaubt eine sichere Durchführung des Präsenzunterrichts von diversen klassenübergreifenden Aktivitäten.» Die Testoffensive ermögliche deshalb schnell und günstig einen sicheren Präsenzunterricht aufrechtzuerhalten.

Bild: jfs st.gallen

Massnahmen nach Impfungen sofort aufheben

Die JFSG sei sich den Herausforderungen, vor welche dieses Virus alle stellt, bewusst. Dennoch könne durch eine Testoffensive an den Schulen den Jugendlichen eine Perspektive gegeben werden (z.B. Durchführung von Abschlussanlässen oder Maturandensportnachmittagen).

«Für eine rasche Rückkehr zum gewohnten Alltag ist die Impfung zentral. Deshalb sollen alle möglichen Anstrengungen unternommen werden, um rasch Fortschritte beim Impfen der Bevölkerung zu erzielen. Sobald die Impfung allen Bevölkerungsgruppen zugänglich gemacht worden ist, sind sämtliche Massnahmen sofort aufzuheben», so die JFSG.

mik/pd