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Wer folgt Aarau in die Cup-Halbfinals?

Fabio Celestini, der Trainer von Luzern, hatte zuletzt wenig zu lachen, aber er könnte gegen seinen Ex-Klub in die Cup-Halbfinals vorstossen Bild: KEYSTONE/URS FLUEELER
Schweizer Cup – Am Dienstag und Mittwoch werden im Cup drei Halbfinalisten ermittelt. Neben Lugano gegen Luzern kommt es zu Partien zwischen unterschiedlichen Klassen: Kriens fordert Servette, GC den FC St. Gallen.

Der FC Aarau kann sich in aller Ruhe anschauen, wer in den Cup-Halbfinals als Gegner infrage kommt. Er hat sich bereits letzte Woche zum ersten Mal seit 16 Jahren dafür qualifiziert. Wie für alle anderen Teams sind auch für die Aargauer die kühnsten Träume erlaubt. Und für einmal sind das nicht bloss die üblichen Cup-Plattitüden. Die Schwergewichte und regelmässigen Titelsammler der letzten Jahre sind draussen: die Young Boys, Basel, der FC Zürich und Sion. Seit 2004 gewann nur einmal ein anderes Team einen nationalen Titel. Die Grasshoppers setzten sich 2013 im Cupfinal gegen den FC Basel durch.

Es bietet sich eine unerwartet gute Möglichkeit für die sieben im Wettbewerb verbliebenen Mannschaften, ihre mehr oder weniger lange Durststrecke zu beenden. Lugano und Luzern, die beide seit nahezu 30 Jahren ohne Titel sind, gehen mit einem ganz unterschiedlichen Formstand in das Aufeinandertreffen vom Dienstag. Die Luganesi sind in der Meisterschaft (derzeit) sorglos und nach vorne orientiert, während die Luzerner nach einer Reihe enttäuschender Resultate nur das bessere Torverhältnis als Reserve auf den Barrage-Platz haben.

Der FC St. Gallen tut sich ähnlich wie die Innerschweizer in der Super League schwer. Der Coup im Cup gegen die Young Boys war das einsame Highlight der letzten Wochen. Mit den Grasshoppers wartet am Mittwoch der Leader der Challenge League, der bei seinen Auftritten wenig Konstanz zeigt, aber im Cup in den Achtelfinals gegen Lausanne bewiesen hat, dass er auch mit den Super-League-Klubs mithalten kann.

Diesen Beweis konnte Kriens bisher nicht erbringen. Die von Bruno Berner trainierten Luzerner haben in dieser Saison nur GC, Chiasso, Wil und Neuchâtel Xamax geschlagen und sind in der Challenge League Vorletzter. Der Sprung in die Viertelfinals gelang nach dem Forfait des FC Solothurn kampflos. Zu verlieren haben die noch titellosen Krienser gegen den Super-League-Zweiten und siebenfachen Cupsieger Servette nichts.

Keystone-SDA