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Stadt Gossau
01.09.2021
01.09.2021 17:11 Uhr

Die Frauenspur wird in Gossau immer sichtbarer

Stadträtin Helen Alder-Frey moderierte den gelungenen Abend. Bild: jg
Am 31. August trafen sich die Gossauer Spurensucherinnen und die Schülerinnen der Maitlisek Gossau zum Generationenaustausch. Der Abend unter dem Motto "Frauenspuren gestern und heute" zeigte deutlich auf: Die Gossauer "Frauenpower" findet nicht mehr hinter den Kulissen statt, sie wächst und ist dabei, sich auf allen Bühnen zu etablieren.

Der Abend begann mit Musik und gemeinsamem Singen. Danach folgte die  Präsentation zur Entwicklung und Arbeit hinter dem Projekt "Frauenspur Gossau", die auf der beliebten Website frauenspur-gossau.ch zu finden ist. Wer zu lesen anfängt, kann beinahe nicht mehr damit aufhören. Auch "Mann" entdeckt vieles, was Mutter und Grossmutter ebenfalls erlebt haben. 
Die Spurensucherinnen haben recherchiert und geschrieben, digitalisiert und archiviert. Die Dokumentation umfasst inzwischen über 60 Lebensberichte, 200 Zeitungsartikel und 700 Nachrufe – und es werden immer mehr.

Die Schülerinnen der Maitlisek Gossau hinterliessen anschliessend "Frauenspuren von heute". Sie äusserten live und per Videobotschaft ihre Meinungen, Wünsche und Erwartungen. Und auf der Bühne glänzten sie mit Musik- und Tanzdarbietungen. Einfach beeindruckend.

Neben den Spurensucherinnen und den Schülerinnen und der Lehrerschaft der Maitlisek war auch der Gossauer Stadtrat in globo anwesend. Bild: jg
"Spiritus rector" Brigitte Hollenstein-Gemperle gab einen Einblick in die Entstehung des Projekts "Frauenspur Gossau". Bild: jg
Stimmungsvolles Ambiente im Fürstenlandsaal. Bild: jg
Im Foyer wurden einige der Frauengeschichten präsentiert. Bild: jg
Im November erscheint ein Buch mit Geschichten aus der Sammlung der "Frauenspur Gossau". Es wird bei der Gutenberg Buchhandlung erhältlich sein und kann jetzt schon bestellt werden. Bild: jg
jg